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(tt/ddp) - Der Borkenkäfer hat in Thüringens Fichtenwäldern in diesem Sommer weniger stark gewütet als zunächst befürchtet. Von Juni bis Ende September wurde rund 124 000 Festmeter Schadholz registriert, wie das Umweltministerium am Freitag in Erfurt mitteilte. Dies seien 58,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der betroffenen Waldflächen ging um 46,7 Prozent zurück. Wegen des Orkans «Kyrill» waren in den beiden Vorjahren sehr viele Bäume vom Borkenkäfer befallen.
Ursache des rückläufigen Trends sei die Witterung der vergangenen Monate gewesen. Diese habe sich positiv auf die Vitalität der Fichtenbestände und zugleich negativ auf die Entwicklung der Käfer ausgewirkt. «Von einer Entwarnung kann aber noch nicht gesprochen werden. Dazu ist die Käferpopulation noch zu hoch», sagte Umweltminister Volker Sklenar (CDU).



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