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(tt) – Die Ostthüringer Arbeitnehmer verdienen immer weniger Geld. Damit geben sie auch weniger für Konsumgüter aus. Das ergab eine Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Region. Die Arbeitgeber des Saale-Orla-Kreises zahlten 2005 insgesamt Bruttolöhne und -gehälter von 563 Millionen Euro. Dies waren 48 Millionen Euro beziehungsweise 7,9 Prozent weniger als noch im Jahr 2000. Die Verbraucherpreise sind zugleich um 7,9 Prozent gestiegen.
Die Lohn- und Gehaltssumme entfiel auf rund 28.700 sozialversichert Beschäftigte. In der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts gingen allein 4 900 sozialversicherte Jobs verloren. Die Arbeitskräfte der Region verdienten zudem erheblich weniger als im Bundesdurchschnitt. So lag die Bruttolohnsumme pro Kopf 2005 bundesweit bei 25.266 Euro, im Saale-Orla-Kreis hingegen bei nur 17.949 Euro. Das waren selbst mehr als 2.000 Euro weniger als das durchschnittliche pro Kopfeinkommen in den neuen Bundesländern (20.053 Euro).



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