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(tt) - Bayern und Thüringen wollen den Regionalbahnverkehr zwischen Coburg und Sonneberg ausbauen. Spätestens im Jahr 2011 sollten beide Städte im Halbstundentakt verbunden sein, sagte der Leiter der Verkehrsabteilung des bayerischen Wirtschaftsministeriums, Hans Peter Göttler am Sonntag.
Mit besseren Anschlüssen nach Thüringen soll der Bahnhof Coburg gestärkt werden. Um das Fahrgastpotenzial für den Fernverkehr weiter zu erhöhen, sind umsteigefreie Verbindungen von Weiden über Bayreuth, Kulmbach und Lichtenfels nach Coburg geplant. Auch auf der Strecke nach Bad Rodach ist ab Mitte 2011 ein verbessertes Verkehrsangebot vorgesehen. Bayern und Thüringen wollen so erreichen, dass künftig täglich mehr als sechs ICE auf der Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt in Coburg halten.
Einen Wiederaufbau der Werrabahn zwischen Coburg und Eisfeld lehnen beide Länder ab. Aufwand und Nutzen würden in keinem vertretbaren Verhältnis stehen. Dies sei das Ergebnis eines von Stadt und Landkreis Coburg bestellten Gutachtens. Danach würden für die Strecke nur 700 Fahrgäste am Tag prognostiziert. Damit werde der vom Bund vorgegebene Mindestwert von 1.000 Reisenden pro Tag verfehlt. Die 17 Kilometer lange Verbindung zwischen Coburg und Sonneberg wurde nach dem Zweit en Weltkrieg demontiert. Ein Neubau der Strecke würde mehr als 100 Millionen Euro kosten.



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