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(tt/ddp) - Neuerliche Schneefälle haben einen Tag vor Heiligabend in Sachsen zu teilweise starken Verkehrsbeeinträchtigungen geführt. Besonders betroffen war der Flughafen Dresden, der bis zum Mittwochnachmittag komplett gesperrt war. In und um die Landeshauptstadt kam es zudem aufgrund der Schneeglätte zu zahlreichen Unfällen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte für Donnerstag in weiten Teilen Sachsens weiße Weihnachten an, in den Bergen seien die Wintersportbedingungen über die gesamten Feiertage gut. Der Brocken im Harz meldete am Mittwochmorgen mit 58 Zentimetern die höchste Schneedecke in Mitteldeutschland. Auf dem Fichtelberg lagen 32 Zentimeter, im Thüringer Wald um die 30 Zentimeter. Im Flachland fielen immerhin noch drei bis acht Zentimeter Neuschnee. Am Donnerstag muss laut DWD stellenweise mit Glatteis auf den Straßen gerechnet werden. Bis Freitag wird dann voraussichtlich der Schnee im Flachland getaut sein, bevor am Wochenende vielerorts neuer Schnee fällt. Der Flughafen Dresden hatte besonders unter den Schneefällen zu leiden. Erst gegen 14.00 Uhr waren die Rollbahnen soweit geräumt, dass der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden konnte, wie ein Flughafensprecher sagte. Betroffen waren bis zum Mittag zwölf hauptsächlich innerdeutsche Verbindungen; sechs weitere Maschinen wurden über Leipzig/Halle umgeleitet. Mehrere Hundert Passagiere waren betroffen. Laut Wetterdienst waren auf dem Flughafen jedoch lediglich acht Zentimeter Neuschnee niedergegangen. In der Stadt Dresden führte der Schneefall am Mittwochmorgen zu teilweise chaotischen Verhältnissen. Wegen querstehender Lkw waren die Auffahrten Dresden-Altstadt zur A 4 und Dresden-Südvorstadt zur A 17 blockiert. Kurz hinter der Raststätte Wilsdruff auf der A 4 war ebenfalls ein Lastwagen in den Seitengraben gerutscht. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. Auch auf den Bundesstraßen kam es aufgrund der winterlichen Witterung zu zahlreichen Unfällen. In Freiberg musste der Fahrer eines Räumfahrzeugs nach einem Unfall mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der 27-Jährige war am Vormittag auf abschüssiger Strecke in den Gegenverkehr geraten und mit einem Kleintransporter zusammengestoßen.



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