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Seit 2006 werden im GERRY-WEBER-Stadion in Halle/Westfalen die deutschen Pokalfinals im Volleyball ausgetragen. Der Zusachauerzuspruch war auch dieses Mal wieder sehr groß, denn 10.200 Zuschauer strömten ins Stadion, um spannenden Volleyball zu erleben.
In einem mitreißenden Finale der Frauen zwischen dem Dresdener Sportclub und dem VfB 91 Suhl gewannen die Elbflorenzer mit 3:1 (29:27, 16:25, 25:22 und 25:19) gegen den thüringischen Vertreter. Von den vier angereisten Fanblocks stellte Suhl mit etwa 1400 in Weiß gekleidete Fans, den größten.
Suhl begann den ersten Satz zielstrebig und konzentriert mit einer 10:13 Führung und hatte bei 21:24 sogar den ersten Satzball. Die Dresdenerinnen gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Das zog Suhl den Nerv und mit 29:27 folgte der Satzverlust. Im zweiten Satz spielte Suhl sehr konzentriert und kam mit 16:25 zum Satzgewinn, da sich Dresden viele Aufschlagfehler leistete. Im dritten Satz lag Dresden ständig in Führung, durch gelungene Mittenangriffe von Harry und das überragende Abwehrspiel um Libera Tzscherlich. Beim Stand von 17:12 wendete sich das Spiel. In einer spektakulären Abwehraktion stießen Grit Lehmann und Lina Sundström am Boden zusammen und die Zuspielerin Suhls musste aufgrund einer Platzwunde an der Augenbraue ausgewechselt werden. Obwohl Suhl unverdrossen weiter kämpfte, konnte der Satzverlust mit 25:22 nicht verhintert werden. Im vierten Satz ging nicht mehr viel, Trotz der lautstarken Unterstützung der Suhler Fans gelang es den Suhler Spielerinnen nicht, das Ruder noch einmal zu ihren Gunsten herum zu reißen. Auch die Auswechslungen von Trainer Staelens blieben erfolglos. Verstärkte Mängel in der Annahme entschieden letztendlich das Satz.
Insgesamt hatten die Dresdner im gesamten Spiel leichte Vorteile und die Suhler hielten nur in den ersten beiden Sätzen mit. Dresden gewann nach 1999 und 2002 zum dritten Mal den DVV-Pokal.




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Hutzsch am 12.03.2010: