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(tt) - Die deutschen Skeleton-Männer konnten der Goldspur von Weltmeisterin Marion Trott aus Oberhof bei den Titelkämpfen in Lake Placid/USA nicht folgen. Der nach dem Rennabbruch vom Vortag als Vierter mit Medaillen-Hoffnungen ins Rennen gestartete Florian Grassl aus Königssee fiel nach mehreren Fahrfehlern am Samstag auf Rang 17 zurück. Bester Deutscher war Mirsad Halilovic aus Königssee als Fünfter. Er hatte 59/100 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Schweizer Gregor Stähli, der an seinem 41. Geburtstag seinen dritten WM-Titel gewann. Junioren-Weltmeister Sandro Stielicke aus Winterberg verbesserte sich vom zwölften auf den sechsten Platz.
Auch Europameister Frank Rommel aus Zella-Mehlis, der in diesem Winter schon vier Weltcup-Siege verbuchen konnte, kam nach schwachen Fahrten nicht über Rang 13 hinaus. Nach dem Abbruch am Vortag wegen strömenden Regens und böigen Windes wurde der zweite Lauf annulliert und die WM nur mit drei Wertungsläufen ausgetragen.
„Die Bedingungen am ersten Tag waren alles andere als WM-würdig. Ich bin natürlich enttäuscht, dass ich mir mit meinem zweiten Lauf alle Chancen auf eine Medaille verbaut habe“, sagte Grassl, der als Gesamtweltcup-Zweiter dennoch auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken kann.
Enttäuscht von seiner Fahrlinie bei der WM war auch Frank Rommel. Immerhin hatte er im Team-Wettbewerb mit Tagesbestzeit noch die Grundlage für den Titel gelegt. „Ich habe viele blaue Flecken hier davongetragen, dennoch bin ich mit der gesamten Saison zufrieden“, sagte der WM-Dritte aus dem Vorjahr, der sich klar Medaillenchancen ausgerechnet hatte.




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