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(tt) - Am 1. April präsentiert das Theaterhaus Jena die Premiere der Wirtschaftswunderoperette. Im Kassablanca hat das Theaterhaus hierfür ein passendes Ambiente gefunden. Die Geschichte der Bundesrepublik beginnt – aus einer komplett zerstörten Landschaft heraus – mit dem Mythos vom unendlichen Wachstum. Mit Menschen, die bereit waren, für wenig Geld viel und hart zu arbeiten. Trümmerfrauen und Coca-Cola, Bergwerksmaloche und Urlaub an der Costa Brava. Sind wir inzwischen am Ende dieser Geschichte angelangt?
Das ideale Genre für Krisenzeiten war und ist die Operette, heißt es in einer Pressemitteilung des Theaterhauses. Der unsinnlichen Macht des Geldes keck ins Gesicht zu lachen und dem harten Alltag den trink- und liebesslustigen Trubel der leichten Muse entgegenzusetzen – das ist das Ziel in der diesjährigen Kassablanca-Produktion.



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